
Vom schlechten Wetter ließen sich der Schützenverein Lünen-Süd am Freitag (20. Mai) nicht aufhalten. © Foto: Michael Blandowski
Zapfenstreich trotz Unwetter: Schützenfest Lünen-Süd gestartet
Schützenverein
Zwei Jahre mussten sich die Schützen aus Lünen-Süd gedulden, am Freitag (20. Mai) war es dann endlich so weit und die Festtage wurden eröffnet. Am Samstag ging das Feiern direkt weiter.
Ein Zapfenstreich ohne Fackeln, dafür ein umfunktionierter Feldgottesdienst mit christlichen Worten im regensicheren und windgeschützten Schützenhaus. Nach zweijähriger Abstinenz lechzten die Süder Grünröcke sowie die Bevölkerung wieder nach einem traditionellen Schützenfest.
Der Wettergott, insbesondere die stürmischen Böen, durchkreuzte am ersten Festtag teilweise die Planungen der Süder Schützengilde. Die Schützen ließen sich davon aber nicht aufhalten.
Zwei Jahre warten
„Wir alle sehnen uns wieder nach Normalität und Gemeinschaft. Das Schützenfest ist ein Fest, wo alle fest zusammenkommen. Das haben wir doch lange vermisst“, sagte die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Horstmar-Preußen Andrea Ohm.
Eingebettet in einem festlichen Rahmen ging es anschließend raus an die frische Luft, Richtung Preußenhafen zum „Großen Zapfenstreich“.
Schützenfest eröffnet: Zapfenstreich in Lünen-Süd
Mit Schützenkluft, teilweise Regenschirm in der Hand, musikalischer Begleitung durch den Spielmannszug Lünen-Süd sowie des Waldstadtorchesters aus Iserlohn setzte der Tross zum Ausmarsch an. Selbstverständlich immer dabei das alsbald scheidende Süder Königspaar Ute und Bernd Lindau.
Dort angekommen, und empfangen durch Abordnungen befreundeter Lüner Schützenvereine, übernahmen Kommandeur Jörg Vodisek und Adjutant Dieter Jäger das Kommando.
Königsschießen am Samstag
„Ich bin froh, dass es endlich wieder losgeht. Insbesondere morgen Nachmittag auf das Vogelschießen und am nächsten Wochenende mit der Krönung des neuen Königs sowie der große Festumzug durch Lünen-Süd freue ich mich. Das haben wir uns alle verdient“, meinte der Geschäftsführer des Schützenvereins Lünen-Süd Dirk Stankowski am Freitagabend.
Vor dem gemütlichen Ausklang im Schützenhaus rückten die Beförderungen von verdienten Kameraden ins Blickfeld: Mit Tim Kasper, Siegfried Utrata, Michael Scholz, Claudia Peitz, Louisa Solle (alle zum Leutnant), Andre Krause, Michaela Jäger (beide zum Oberleutnant), der neue Major Michael Peitz sowie Wolfgang Berger, der zum Oberstleutnant befördert wurde, klettern neun Grünröcke des Schützenvereins Lünen-Süd auf der Vereinskarriereleiter eine Sprosse empor.
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