Finanzspritze für den Revierpark: Geschäftsführer kann aufatmen
Revierpark Wischlingen
Die Corona-Krise ist auch an der Revierpark Wischlingen GmbH nicht spurlos vorbeigezogen. Die Erholungsanlage kann sich nicht aus eigener Kraft retten. Deshalb hilft nun die Stadt aus.

Der Revierpark-Geschäftsführer Bernd Kruse musste wegen der Corona-Krise um die finanzielle Lage der Erholungsanlage bangen. © (A) Stephan Schütze
Die Revierpark Wischlingen GmbH (RPW) braucht Geld, genauer gesagt 1,4 Millionen Euro, um sich im Corona-Krisenjahr über Wasser zu halten. „Aus eigener Kraft können wir uns nicht über das Jahr retten“, sagte Geschäftsführer Bernd Kruse Ende September.
Die Einsparung der Energiekosten aufgrund der corona-bedingten Schließung der Grün- und Erholungsanlage im Stadtbezirk Huckarde konnten die Einnahmeverluste nicht ausgleichen. Auch die Kurzarbeits-Phase fast aller Mitarbeiter habe dazu nicht ausreichend beigetragen.
Die RPW erwirtschafte ohnehin nie Gewinne, sondern lediglich eine Kostendeckung, so Bernd Kruse. Wegen der Corona-Krise könne aber nicht einmal die erreicht werden.
Hilfe kommt von zwei Seiten
Nicht nur die fehlenden Eintrittsgelder, auch Pacht-Stundungen und Pächter-Kündigungen machen der RPW in diesem Jahr zu schaffen. Sonderzuschüsse der Stadt Dortmund und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sollten sie deshalb aus der Krise retten. Dazu sollte es von beiden Seiten eine Finanzspritze in Höhe von jeweils 584.142 Euro geben.
Der Rat der Stadt Dortmund hat die Sonderzuschüsse nun in seiner Sitzung am 8. Oktober (Donnerstag) ohne Diskussion bewilligt und in voller Höhe verabschiedet. Bernd Kruse kann also aufatmen – und der Revierpark mit einer Kostendeckung ins Jahr 2021 starten.