
© Ralf Pieper
Toleranz, Menschenwürde, Vielfalt und Miteinander standen im Fokus
Woche des Grundgesetzes
Eine Woche lang drehte sich alles ums Grundgesetz. Werte wie Toleranz, Menschenwürde, Vielfalt und Miteinander wurden in den Fokus gerückt. Am Samstag ging der Veranstaltungsreigen zu Ende.
An welchem Tag wurde das Grundgesetz beschlossen?“ Dies war eine von zehn Fragen, die Joachim Thiehoff (Büro für Bürgerangelegenheiten) den Besuchern der Abschlussveranstaltung der Grundgesetzwoche am Samstagabend (2.10.) auf dem Marktplatz stellte. Allgemeines Schweigen. „Es wundert mich, dass auf diese Frage kaum jemand die richtige Antwort weiß“, so Joachim Thierhoff. „Es war der 8. Mai 1949.“
Eine andere Frage wurde indes richtig beantwortet und mit einer Tafel Schokolade belohnt: „Welches Thema wird im ersten Artikel des Grundgesetzes behandelt?“ Die richtige Antwort: „Die Würde des Menschen.“

Auf die Würde des Menschen ging auch Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Rede vor dem bunt beleuchteten Rathaus ein. © Ralf Pieper
Auf die Würde des Menschen ging auch Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Rede vor dem bunt beleuchteten Rathaus ein: „Zum Wohl der Gemeinschaft dürfen wir nicht egoistisch handeln. Wir müssen auf andere achten und unsere Freiheit in Verantwortung leben. Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern, und wir dürfen die Meinung anderer nicht unterdrücken. Wir sollten uns das Grundgesetz immer wieder in Erinnerung rufen.“
Als eine vielschichtige und erfolgreiche Veranstaltung fasste Tobias Stockhoff die Grundgesetzwoche zusammen. Joachim Thiehoff fügte hinzu: „Besonders Schulklassen haben sich bei den einzelnen Veranstaltungen intensiv mit dem Thema Grundgesetz befasst.“
Aufgelockert wurde die Abschlussveranstaltung auch mit einigen zusammen gesungenen Liedern, darunter „Die Gedanken sind frei“, das „Steigerlied“ und „Sag mir, wo die Blumen sind“. Den Ton gaben Martina Lissner (Gesang) und Bernhard Wiemeyer (Akkordeon) vor.
Leider war die musikalische Kulisse bei dieser Veranstaltung recht dünn, da es sich viele Bürger aufgrund des Regens lieber zu Hause gemütlich gemacht. Nur rund 20 Interessierte nahmen teil.
Es ist die Unterhaltung mit anderen Menschen bei Reportagen, das Einfangen von Stimmungen bei Veranstaltungen und die Teilnahme an verschiedensten kulturellen Events in erster Reihe, die meine Arbeit so vielfältig machen. Nachdem ich als ausgebildeter Fotograf viele Jahre „nur“ für die Bilder zuständig war, empfinde ich heute das Schreiben als zusätzlichen wertvollen Blick „hinter die Kulissen“.
