
© Berthold Fehmer
Raesfelder Adventsmarkt: Andrang hielt sich beim Start in Grenzen
Adventsmarkt
Zum Start hielt sich beim Raesfelder Adventsmarkt am Donnerstagnachmittag der Andrang in Grenzen. Viele Besucher trugen einen Mund-Nasenschutz, manche sogar FFP2-Masken.
Findet der Adventsmarkt statt oder nicht? Das war wohl in dieser Woche eine der meistgestellten Fragen in Raesfeld. „Das Telefon ging in einer Tour“, sagt Organisatorin Svenja Hörnemann vom Ortsmarketingverein, die gegen 16 Uhr gestand: „Ich hatte heute noch kein Frühstück.“
Aufgrund der Möglichkeit, die 2G-Regelung effektiv kontrollieren zu können, entschieden sich die Veranstalter, den Markt stattfinden zu lassen. Kontrolliert wurde der Status (geimpft oder genesen) noch vor der Tageskasse durch einen Sicherheitsdienst.

Zum Start des Adventsmarktes hielt sich der Andrang auf dem Schlossplatz in Grenzen. © Berthold Fehmer
Rund 70 Stände locken vier Tage lang mit Honig, Holzkrippen, Schmuck, Stofftieren und vielem mehr. Doch was passiert, wenn es zu voll wird, um Abstand halten zu können? „Dann zieht die Security die Reißleine“, so Hörnemann - auch das Ordnungsamt werde kontrollieren. Heißt: Dann dürfen nur noch Besucher rein, wenn andere gehen. Eine konkrete Besucherobergrenze gebe es aber nicht.
Händler reiste kurzfristig aus Thüringen an
Viele Händler seien froh, in Raesfeld zu sein, sagt Hörnemann, da reihenweise Weihnachtsmärkte abgesagt wurden. Ein Händler aus Thüringen sei noch kurzfristig nachgerückt, da zwei, drei Händler abgesprungen seien.

Geschnitzte Krippen aus Holz und vieles mehr gibt es beim Adventsmarkt zu entdecken. © Berthold Fehmer
Geöffnet ist der Adventsmarkt noch bis Sonntag (5. Dezember). Der Eintritt kostet 5 Euro an der Tageskasse. Die Öffnungszeiten: Freitag, 15-21 Uhr, Samstag, 11-21 Uhr, und Sonntag, 11-20 Uhr. Es gilt die 2G-Regel.
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
