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Lenklarer Reitertage: Lutz Gripshöver freut sich auf das „Gesellschaftliche Highlight“
Reitsport
In wenigen Tagen kehren die Lenklarer Reitertage zurück nach Werne. Turnierleiter Lutz Gripshöver blickt mit Vorfreude auf das Event - die letzten Vorbereitungen laufen indes auf Hochtouren.
Die Vorfreude ist natürlich deutlich spürbar“, sagt Lutz Gripshöver direkt zu Beginn des Gesprächs mit der Redaktion. Denn schon am Donnerstag (7. April) fällt der Startschuss für die Lenklarer Reitertage in Werne. Drei Jahre mussten die Veranstalter und alle Reitsportbegeisterten wegen der Corona-Pandemie auf diesen Moment warten.
Auf der Reitanlage der Familie Gripshöver wird das Sportevent in diesem Jahr bereits zum 41-Mal ausgetragen. „Ich freue mich vor allem auf ganz viele Leute, die wir durch die Absagen der letzten beiden Jahre nicht sehen konnten“, so Gripshöver, der erst vor wenigen Tagen seinen 50 Geburtstag feiern durfte. Es sei immer wieder eine schöne Sache, wegen des Sports zusammenzukommen.
Vorbereitungen laufen in allen Richtungen
Damit auch alles erneut so reibungslos ablaufen wird wie noch im Jahr 2019, sind die letzten Vorbereitungen derweil voll im Gange. „Die Sprünge stehen schon. Außerdem sind wir dabei, das beheizte Zelt final einzurichten. Dieses Mal können die Menschen auch ohne etwas zu öffnen von dort aus nach draußen schauen “, erzählt der Turnierleiter und gibt dabei Einblicke in die restlichen Abläufe vor dem Start.
Nach Angaben von Gripshöver müssen zudem noch die vielen Blumen verteilt werden. Der Essensstand und Toilettenwagen, so wie die 20 Aufstellboxen für die Pferde seien mittlerweile auch schon eingetrudelt. „Alle haben riesen Lust. An den vergangenen Wochenenden haben bei der Organisation schon viele Hände super mitgeholfen“, meint Gripshöver weiter.
Insgesamt seien es etwa bis zu 100 Helferinnen und Helfer, die bis Montag (18. April) dafür Sorge tragen, dass das Reitevent wieder einmal reibungslos über die Bühne gehen soll. Der Eintritt ist dabei an allen Turniertagen frei.
Wetter, Polizei und Corona
Jetzt müsse laut Gripshöver nur noch das Wetter mitspielen. „Das nimmt natürlich eine große Rolle ein. Gerade durch starke Winde können die Sprünge immer wieder umfallen.“ Die Dressurreiterinnen und Dressurreiter haben es da schon ein wenig komfortabler. Ihr Wettkämpfe werden in der Halle vor Ort ausgetragen.
So oder so sei für das „Gesellschaftliche Highlight“ nun fast alles angerichtet. Auch die Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Gesundheitsamt habe im Vorhinein perfekt funktioniert. „Dabei ging es vor allem um die Fluchtwege. Mit den Behörden sind wir immer fortlaufend in Kontakt“, verrät Gripshöver.
Mit Blick auf die Corona-Maßnahmen richtet sich der Veranstalter nach den aktuellen Vorgaben der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.
Gebürtig aus Unna, wohnhaft in Münster. Seit Juni 2021 bei Lensing Media. Leidenschaftlicher Fußballer und Triathlet. Immer auf der Suche nach erzählenswerten Sportgeschichten.
