
Deutens Trainer Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski baten ihre Mannschaft am Sonntag zum ersten Mal auf den Trainingsplatz. © Andreas Leistner
RW Deutens Neuzugänge stellen sich im Video vom Trainingsauftakt vor
Fussball
In seine dritte Westfalenliga-Saison geht in diesem Sommer der SV Rot-Weiß Deuten. Bislang wurde das Team zweimal Siebter. Trotzdem sehen die Trainer es in der Liga noch nicht etabliert.
Zwei Jahre spielt der SV Rot-Weiß Deuten nun in der Westfalenliga, und zweimal wurde die Mannschaft Siebter. Gehört man da nicht zu den Etablierten? In den Augen des Deutener Trainerduos nicht.

Das Deutener Trainerduo Marek Swiatkowski (o.l.) und Markus Falkenstein (o.r.) begrüßte am Sonntag die sieben Neuzugänge Alexander Lakstankin, Ecgenij Lakstankin und Philipp Jedlicka (u.v.l.) sowie Dirk Jasmund, Gabriel Iordache, Ben Zulechner und Maurice Rottenberg (o.v.l.).
„Das muss man schon noch zwei, drei Jahre bestätigen“, sagte Markus Falkenstein am Sonntag beim Trainingsauftakt für die dritte Westfalenliga-Saison der Deutener. Einen konkreten Tabellenplatz geben Falkenstein und sein Trainerkollege Marek Swiatkowski dabei nicht aus: „Es soll einfach besser werden als letzte Saison.“
Dafür haben die Deutener in diesem Sommer ungewöhnlich viele Neuzugänge geholt, nämlich neun. „Wir hoffen, dass sie uns die Impulse geben, die wir brauchen“, erklärte Marek Swiatkowski. Im Auge haben die beiden Trainer dabei vor allem die Effektivität vorm Tor und den Umgang mit Führungen: „Da müssen wir besser werden. Wir müssen Vorsprünge vernünftiger verwalten und dürfen nicht so viele Gegentreffer kassieren.“
Die grundsätzliche Philosophie der Rot-Weißen ist dabei aber unverändert geblieben: Der Weg zur Verbesserung der Mannschaft führt über die individuelle Verbesserung der Spieler. Und dafür eignen sich am besten junge, ehrgeizige und lernwillige Akteure.
Dirk Jasmund ist die einzige Ausnahme
Genau solche haben Trainer und Vorstand gesucht und gefunden: die Lakstankin-Zwillinge Evgenij und Alexander sowie Philipp Jedlicka vom VfB Hüls, die Torleute Ben Zulechner (FC Marl) und Gabriel Iordache (GW Barkenberg), Maurice Rottenberg (SW 06 Düsseldorf) und Noah Glodek (Arminia Klosterhardt U19).
Einzige Ausnahme: Innenverteidiger Dirk Jasmund vom TuS Bövinghausen mit seinen 32 Jahren. Doch auf seiner Position musste Deuten reagieren, nachdem sich Dennis Hubert Ende der vergangenen Saison die Achillessehne gerissen hatte.
Hubert war am Sonntag bei der Teamvorstellung dabei und freute sich, endlich ohne Spezialschuh laufen zu können. Doch er wird noch Zeit brauchen, und bis dahin stellt der erfahrene Dirk Jasmund einen „Ersatz eins zu eins“ (Markus Falkenstein) dar.
Bis zum Saisonstart am 14. August haben die Deutener Trainer ein umfangreiches Testspiel-Programm aufgelegt. Sieben Spiele plus Stadtmeisterschaft stehen in den kommenden sechs Wochen an. „Die nötige Fitness holst du dir nur übers Spielen“, erklärt Markus Falkenstein. Was er und Marek Swiatkowski dabei noch nicht wissen, ist, auf welche Gegner sie sich für die neue Spielzeit überhaupt vorbereiten. Denn noch ist nicht entschieden, ob Deuten weiter in der Westfalenliga 2 oder in Staffel 1 spielen wird.

Markus Falkenstein will die guten Platzierungen der ersten beiden Jahre in der Westfalenliga weiter bestätigen. © Joachim Lücke
Möglichst viele Derbys gegen Haltern, Erkenschwick oder Sinsen wären natürlich schön“, hofft Marek Swiatkowski, „aber wir müssen abwarten, wie der Verband entscheidet.“ Und zwar bis Donnerstag, da will der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen die Staffeleinteilung für die neue Saison bekannt geben.
Doch egal in welcher Staffel die Deutener auch spielen – auf ihre Zielsetzung hat es keinen Einfluss: „Wir wollen uns etablieren.“
Die Testspiele
RWD - VfB Bottrop Sa. 09.07., 15.00h
SF Hamborn - RWD So. 10.07., 15.00h
Stadtmeisterschaft Sa./So. 16./17.07.
SpVgg. Vreden - RWD Sa. 23.07., 15.30h
RWD - SSV Buer So. 24.07., 15.00h
RWD - SV Dorsten-Hardt Fr. 29.07., 19.30h
FC Marl - RWD Di. 02.08., 19.15h
RWD - Spvgg. Sterkrade-Nord So. 07.08., 15.00h
Meisterschaftsstart So. 14.08.
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
