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Bemerkenswert: Hilfsbereitschaft endet nicht vor der eigenen Haustür
Meinung
Nach den Hochwassern macht sich ein Legdener auf den Weg in eine Hochwasserregion, um zu helfen. „Schön, dass die Hilfsbereitschaft nicht vor der eigenen Haustür endet“, findet unsere Redakteurin.
Immer noch erreichen uns über den Fernseher und in den sozialen Medien Bilder von den verheerenden Folgen der Hochwasser. In Vielen Orten fehlt es am Nötigsten. Die Aufräumarbeiten haben gerade erst begonnen, viele Menschen stehen vor dem Nichts.
Ein Legdener konnte den Gedanken nicht ertragen, dass die Menschen in der Region um den Nürburgring eben jetzt genau dieses Schicksal ereilt. Der Motorsport-Begeisterte kennt die Region und die Menschen darin sehr gut und hat nicht lange gefackelt sondern zur Tat gegriffen.
Helfer lässt sich nicht aufhalten
Er sammelte für die Menschen in Not Hilfsgüter und hat sich einen LKW geliehen. Der hat jedoch schon nach wenigen Kilometern den Geist aufgegeben: Getriebeschaden. Aufgeben war für den Legdener allerdings keine Option und er hat nach einer Lösung gesucht. Er hat sie gefunden. Das Unternehmen Stapelbroeck ist eingesprungen und hat einen Transporter und einen Anhänger zur Verfügung gestellt.
So viel Hilfsbereitschaft, wie sie derzeit vielerorts in Deutschland und auch aus Legden kommt, ist einfach nur schön zu sehen. Die Menschen haben während Corona gelernt zusammenzuhalten. Sie haben sich nicht von der Pandemie unterkriegen lassen. Und wie man sieht, geht die Hilfsbereitschaft weit über die eigene Region hinaus. „Ihr seid bemerkenswert.“
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
