Völler lehnt Bellarabi-Wechsel zum BVB ab
Angebot bestätigt
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen will Nationalspieler Karim Bellarabi nicht zum Ligakontrahenten Borussia Dortmund ziehen lassen. "Es gab noch mal eine offizielle Anfrage aus Dortmund vor einigen Tagen. Von uns gab es aber sofort die Absage", bestätigte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler.

Karim Bellarabi wird nicht zum BVB wechseln.
"Karim abzugeben, ist für uns nicht im Ansatz ein Thema", sagte Rudi Völler gegenüber der "Bild"-Zeitung. Die Borussen sind dem Vernehmen nach auf der Suche nach einem Ersatz für den abwanderungswilligen Spielmacher Henrikh Mkhitaryan.
"Bellarabi ist unverkäuflich"
Völlers Aussagen legen nahe, dass es sich nicht um die erste Anfrage der BVB-Führung bezüglich des schnellen Mittelfeldspielers gehandelt hat. Ein zuvor abgelehntes Angebot für Bellarabi soll der BVB nochmals nachgebessert haben. Aber Völler lehnte erneut ab: "Er bleibt definitiv. Bellarabi ist unverkäuflich."
Der Vertrag von Mkhitaryan in Dortmund läuft 2017 aus. Eine Vertragsverlängerung lehnte der Armenier bisher ab. Manchester United soll an einer Verpflichtung Mkhitaryans interessiert sein, nach Informationen dieser Redaktion aber nicht mehr als 30 Millionen Pfund (37 Mio. Euro) für den Armenier investieren wollen. Der BVB verweigert Mkhitaryan bislang die Freigabe - die Schmerzgrenze der Borussen soll bei 40 Millionen Euro liegen.
mit Material von dpa