Schalke-Manager: Das ist an den Haaren herbeigezogen

Heidel weist Meyer-Kritik zurück

Christian Heidel weist die Kritik des suspendierten Max Meyer in aller Deutlichkeit zurück und bezeichnet die Vorwürfe des suspendierten Mittelfeldspielers als „Unsinn“ und „an den Haaren herbeigezogen“. Dass die Situation so eskaliert sei, bedauert Schalkes Manager „zutiefst“.

GELSENKIRCHEN

, 01.05.2018, 09:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalkes Manager Christian Heidel wehrt sich gegen die Vorwürfe von Max Meyer.

Schalkes Manager Christian Heidel wehrt sich gegen die Vorwürfe von Max Meyer. © Kirchner/Inderlied

Schalke-Manager Christian Heidel hat die Mobbing-Vorwürfe von Mittelfeldspieler Max Meyer bei „Sky 90“ auf Schärfste zurückgewiesen. „Das ist sehr mutig, wenn man weiß, wie es Mobbingopfern wirklich geht“, sagte der 54-Jährige.

„Wie ein Getriebener“

Meyer hatte in einem Interview mit der „Bild“ erklärt, er käme sich vor „wie ein Getriebener. In letzter Zeit fühlt sich das für mich alles nur noch wie Mobbing an.“

Heidel antwortete am Montagabend: „Ich weiß nicht, was in Max Meyer vorgeht.“ Die Vorwürfe des Spielers seien „Unsinn“ und „an den Haaren herbeigezogen.“ Meyer wurde am Montag vom S04 suspendiert. Der 22-Jährige wird den Verein im Sommer ablösefrei verlassen.

„Stammspieler in jeder europäischen Spitzenmannschaft“

Schalkes Manager skizzierte die schwierigen Verhandlungen einer Vertragsverlängerung in den vergangenen Monaten. Im Mittelpunkt: Berater Roger Wittmann. Meyer habe im Dezember 2017 zugestimmt, Verhandlungen aufzunehmen - daraufhin suchte Heidel den Kontakt zu Wittmann, der Meyer als „Weltklassespieler, der in jeder europäischen Spitzenmannschaft Stammspieler sein wird“ bezeichnete.

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Nur wenn die Schalker Verantwortlichen auch dieser Meinung seien, solle ein neues Angebot unterbreitet werden. Bei „Sky 90“ bezeichnete Heidel Meyer als „sehr guten Bundesligaspieler mit viel Entwicklungspotenzial“ - das folgende Angebot zur Vertragsverlängerung wurde von der Wittmann-Seite abgelehnt. „Wir haben dieses Angebot nicht nochmal erhöht“, sagte Heidel.

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