Hund "Killer" wacht über Eichhörnchen "Pepe"

Ungewöhnliche Freundschaft

Eine ungewöhnliche Freundschaft pflegt Jack Russel "Killer" jetzt schon seit einiger Zeit: Nachdem er einem Eichhörnchen, das von den Hundebesitzern "Pepe" getauft wurde, das Leben gerettet hat, weicht er diesem nicht mehr von der Seite. Aber die Freundschaft könnte bald ein Ende finden.

Rehburg-Loccum

23.08.2015, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jack Russell Killer passt auf Eichhörnchen Pepe auf, während es sich beide auf dem Sofa bequem gemacht haben.

Jack Russell Killer passt auf Eichhörnchen Pepe auf, während es sich beide auf dem Sofa bequem gemacht haben.

Ausgerechnet auf den Namen „Killer“ hört ein Jagdhund im niedersächsischen Rehburg-Loccum, der einem jungen Eichhörnchen das Leben gerettet hat. Der Hund hatte das frisch geborene Eichhörnchen auf dem heimischen Rasen entdeckt und ihm erstmal vorsichtig den Bauch geleckt. Die Hundebesitzer Kristin Kuhlmann und Markus Heyer brachten das Eichhörnchen ins Haus, bauten ihm ein Nest mit Heizdecke und päppelten es mit Fencheltee und Babybrei auf. Sie tauften es auf den Namen "Pepe". 

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Jack Russel "Killer" und Eichhörnchen "Pepe" sind beste Freunde

Das ist eine Geschichte von wahrer Freundschaft: Jack Russel "Killer" findet ein Eichhörnchen und rettet ihm das Leben. Hundebesitzer Kristin Kuhlmann und Markus Heyer taufen es auf den Namen "Pepe". Und seitdem weicht Killer Pepe nicht mehr von der Seite.
23.08.2015
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"Killer" weicht nicht von der Seite

Als Babysitter immer dabei: Jagdhund „Killer“, der seinem Fund kaum von der Seite weicht und ihn aufmerksam behütet. Das Verhalten des Hundes können sich seine Besitzer nur dadurch erklären, dass der Jack Russell gemeinsam mit einem Hamster aufgewachsen sei. „Den hat er ebenso bewacht wie Pepe“, sagte Kuhlmann.

"Pepe" wird ausziehen

Eichhörnchen, Hamster, Hund und Menschen kommen also prächtig miteinander aus, dennoch wird „Pepe“ demnächst wieder ausziehen: Das Eichhörnchen soll in eine Wildtierschutzstation zu drei weiteren jungen Eichhörnchen kommen. So könne er später auch wieder ausgewildert werden. Wenn „Killer“ und „Pepe“ sich jedoch weiter wie Mutter und Kind verhielten, sei diese Chance einfach zu gering.

von dpa

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