Luc Yvan Tehou Mbogne (r.) bekommt im Sturm des FC Roj Unterstützung. © privat

Fußball-Bezirksliga

FC Roj verstärkt sich auf und neben dem Platz - mit Oberliga-Erfahrung

Der FC Roj hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Ein neuer Mann soll für mehr Offensivpower sorgen, der andere nimmt vor allem die Schlussmänner unter seine Fittiche.

von Patrick Radtke

Dortmund

, 16.01.2020 / Lesedauer: 3 min

Nur vier Siege, drei davon an den letzten drei Spieltagen der Hinrunde, konnte der FC Roj in der laufenden Saison bisher erreichen. Eine Bilanz, die den Bezirksligisten in eine bedrohliche Situation gebracht hat, nur vier Punkte beträgt der Abstand auf den Holzwickeder SC II und somit den ersten Abstiegsplatz.

In der Rückrunde geht es daher um nichts anderes als den Klassenerhalt. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Roj auf dem Transfermarkt kräftig tätig. Gleich sieben Spieler ziehen sich das Trikot des Bezirksligisten neu über.

Schon Anfang Dezember 2019 verkündete Roj, dass Barnor Bright Egir (aus der polnischen zweiten Liga), Choukri El-Bahat Bouzreky (Westfalia Wethmar), Obeda Sharbek (VfR Sölde), Abdellah Muhammed (DJK TuS Hordel), Ercan Arslan (reaktiviert) und Benjamin Fischer (VfB Westhofen) die Truppe verstärken. Jetzt legte Roj noch einmal nach.

Neuzugang mit Oberliga-Erfahrung kommt von der DJK TuS Hordel

Mücahit Deniz soll neuen Schwung in die Offensive von Roj bringen und gemeinsam mit Luc Yvan Tehou Mbogne eine Doppelspitze bilden. Der 21-Jährige kommt von Westfalenligist DJK TuS Hordel, wo er sportlich allerdings nicht glücklich wurde.

Mücahit Deniz (l.) spielte in Dortmund schon für den Kirchhörder SC und TSC Eintracht Dortmund. © Nils Foltynowicz

In Dortmund schnürte er seine Fußballschuhe bereits für den Kirchhörder SC und den TSC Eintracht Dortmund, zudem versuchte er sich eine Saison bei Westfalia Herne in der Oberliga, kam dort über die Jokerrolle aber nicht hinaus.

„Wir müssen ihn erst einmal richtig fit machen, aber dann erwarte ich viel von ihm, er hat gute Ansätze“, sagt Roj-Trainer Manuel Lorenz. Gemeinsam mit Sharbek und El Bahat Bouzreky, über den Lorenz sagt, dass er nun „endlich einen echten Zehner“ hat, soll Deniz für mehr Torschreie beim Bezirksligisten sorgen, als es in der Hinrunde der Fall war.

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Nur 29 Treffer erzielte Roj da - nun sollen es deutlich mehr werden. „Wir hatten mit nur einer Person zu wenig Durchschlagskraft nach vorne. Wenn der Luc dann angeschlagen war, war es sehr schwierig“, so Lorenz. Jetzt habe er mehr Möglichkeiten, alle Positionen seien doppelt besetzt und der Konkurrenzkampf angetrieben. Die Kaderplanungen seien bis zum Sommer nun abgeschlossen.

Roj hat sich auch neben dem Platz verstärkt

Doch nicht nur auf dem Feld hat Manuel Lorenz frisches Blut bekommen. Auch auf der Trainerbank gibt es ein neues Gesicht. „Mit Mario Klein habe ich endlich den Co-Trainer bekommen, den ich wollte“, freut sich Lorenz. Klein war vorher Torwarttrainer bei der DJK Nette, bei Mengede 08/20 und beim FC Brünninghausen.

Mücahit Deniz (l.) verstärkt den FC Roj und soll in der Offensive für mehr Gefahr sorgen. © privat

„Wir sind befreundet, es hilft, die Aufgaben beim Training und auch am Sonntag zu verteilen“, sagt Lorenz. Als ehemaliger Keeper wird sich Klein vor allem um Rojs klare Nummer eins, Sasan Mahmut, und Neuzugang Benjamin Fischer kümmern.

Dieser feierte einen denkbar unglücklichen Einstand. Bei der 0:2-Testspielniederlage gegen den SC Husen-Kurl flog er durch eine Notbremse mit der Roten Karte vom Feld und ist nun erst einmal gesperrt. „Er hat als letzter Mann daneben getreten. Aber ich weiß, was er kann. Er hat gut trainiert“, macht sich Lorenz keine Sorgen.

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