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Fußgängerzone Dorsten: Hochsicherheitspoller bald an allen Eingängen
Fußgängerzone
Sie sollen Lieferverkehr beschränken und vor Anschlägen mit Lastern schützen: Nach langer Verzögerung werden bald vollautomatische Hochsicherheitspoller in der Fußgängerzone installiert.
In den Seitenstraßen der Fußgängerzone stehen halbautomatische Hochsicherheitspoller bereits seit Frühjahr 2019. Später kamen welche an am Essener Tor und an der Klosterstraße hinzu. Doch deren „Herzstücke“, die vollautomatischen Poller, fehlen weiter - und die Stadteingänge Lippestraße und Recklinghäuser Straße sind noch ganz pollerfrei.
Doch nicht mehr lange. „Wir gehen davon aus, dass wir Ende des Jahres das Projekt abschließen können“, sagt Christoph Krafczyk, City-Manager vom Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“. Der Auftrag wurde im Juni 2021 an die Firma Westmünsterland Straßenbau vergeben.

Auch in der Essener Straße wird bald der fehlende vollautomatische Hochsicherheitspoller (Mitte) aufgestellt. © Michael Klein
Für die Verzögerung bei den vollautomatischen Hochsicherheitspollern, die per Handy über Induktionsschleifen gesteuert werden, hatte es mehrere Gründe gegeben: Lieferengpässe wegen Corona, Software-Probleme, dann sah sich die Lieferfirma außerstande, Poller zu liefern, die unter dem Pflaster eingebaut werden.
Das führte nicht nur zu zeitlichen Verzögerungen, sondern auch zu Mehrkosten. Immerhin hat das Land dem Antrag der Stadt stattgegeben, den Förderzeitraum für den Umbau der Fußgängerzone auf Ende Februar 2022 zu verlängern.
Insgesamt soll die Fußgängerzone mit 45 Pollern abgesichert werden. Sie sollen den Lieferverkehr außerhalb der erlaubten Lieferzeiten (19 bis 11 Uhr) aus der Fußgängerzone verbannen. Und Veranstaltungen vor möglichen Anschlägen mit Lastwagen sichern.
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
