Drei Beispiele
Der Bessermacher: Schalke-Trainer Domenico Tedesco
Was zeichnet einen guten Bundesliga-Trainer aus? Er muss unter anderem die Fähigkeit besitzen, Spieler besser zu machen. Schalkes Coach Domenico Tedesco hat in dieser Hinsicht bereits nach zehn Bundesliga-Spieltagen eine kleine Erfolgsbilanz vorzuweisen. Drei Beispiele, die für Tedesco als Bessermacher sprechen.
Domenico Tedesco macht derzeit in der Spielerentwicklung vieles richtig. © dpa
Max Meyer: Seit Tedesco den Nationalspieler vom offensiven zum defensiven Mittelfeldspieler umschulte, blüht Meyer auf. Er ist von einer Teilzeitkraft endlich wieder zum Stammspieler mutiert und findet an seiner neuen Rolle immer mehr Gefallen. „Ich wurde ins kalte Wasser geworfen und bin noch in der Lernphase. Es macht sehr viel Spaß auf der Sechserposition. Dort kann ich von hinten heraus das Spiel machen“, betonte der gebürtige Oberhausener, dessen schon sicher geglaubter Abschied aus Schalke am Saisonende wieder offen scheint.
Meyer hat wieder Spaß
Mit seiner Spielintelligenz löst Meyer im Mittelfeld nun auch knifflige Situationen, wobei er seine Spielweise mit einer gewissen Robustheit verbunden hat. Seine Frustzeit unter Schalkes früherem Trainer Markus Weinzierl ist beendet. Meyer hat wieder Spaß am Fußball.
Schalke will nicht locker lassen
Der U 21-Nationalspieler hat an Souveränität gewonnen und konnte es sich leisten, ein erstes Schalker Angebot zur Vertragsverlängerung auszuschlagen. S04 will nicht locker lassen und ein neues Angebot vorlegen. Kehrers Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2019, er bleibt ganz entspannt: „Ich will die Entwicklung abwarten. Für mich ist es nicht nur wichtig, regelmäßig zu spielen. Es ist für jeden Spieler wünschenswert, dass es im Verein auch eine gewisse Konstanz in den Bereichen Trainer und Mannschaft gibt.“
Experiment hat geklappt
Doch bisher hat das Experiment geklappt. Stambouli spielt wesentlich sicherer und souveräner. Den verletzungsbedingten Ausfall von Matija Nastasic konnten die Königsblauen dank Stambouli gut auffangen. „Ich möchte spielen und bin immer für die Mannschaft da“, sagte Stambouli vor kurzem auf der Schalker Homepage.