Airton (l.) und Whitson (r.) wechselten beide innerhalb eines Jahres vom SV Herbern zu Westfalia Kinderhaus. © Jura Weitzel

Transfermarkt

Nach Airton-Transfer: Westfalia Kinderhaus muss weiter auf brasilianisches Duo warten

Erst Whitson, jetzt Airton: Innerhalb eines Jahres wechselten die beiden Brasilianer vom SV Herbern zu Westfalia Kinderhaus. Doch die Vorbereitung verpassen die beiden Fußballer. Warum?

Herbern, Kinderhaus

, 22.07.2021 / Lesedauer: 2 min

So hatte sich Kinderhaus‘ neuer Trainer Holger Möllers sich das eigentlich nicht vorgestellt, als er im Frühjahr Airton als Neuzugang beim Westfalenligisten vorgestellt hat. Denn er und sein ebenfalls brasilianischer Teamkollege Whitson fehlen der Westfalia in der Vorbereitung. Und wann sie wieder dabei sind, weiß nicht mal der Coach.

Denn Airton und Whitson haben nicht etwa einfach den Trainingsauftakt verpasst wie ihre Landsmänner und ehemaligen Bundesliga-Spieler Ailton, Lincoln oder Giovane Elber. Die beiden Brasilianer stecken wegen Corona in ihrem Heimatland fest. „Die beiden haben ein Einreiseverbot aufgrund der Corona-Maßnahmen“, so Möllers auf Anfrage.

Holger Möllers war früher Trainer des SV Herbern und kennt die beiden Brasilianer aus der Zeit. Seit dieser Saison coacht er Westfalia Kinderhaus. © Jura Weitzel

Die beiden Fußballer mussten nach Südamerika reisen, um ihr Visum zu erneuern. „Aber die deutschen Botschaften in Brasilien sind zu und deshalb konnten sie bislang kein neues Visum beantragen“, sagt der Kinderhaus-Trainer weiter.

Gerade bei Airton, der erst diese Saison seinem Kollegen Whitson vom SV Herbern nach Kinderhaus folgen wollte, ist dies ärgerlich. Der 23-Jährige wollte nur kurz in sein Heimatland reisen. „Da war eigentlich ein schneller Termin in der Botschaft in Sao Paolo geplant“, erklärt Holger Möllers.

Wie lange die beiden dem Westfalenligisten nun fehlen werden, ist laut Möllers nicht abzusehen: „Das liegt immer an den Inzidenzwerten und ob Brasilien als Hochrisikogebiet eingestuft wird. Und momentan ist es das.“

Eine unglückliche Situation für Westfalia Kinderhaus, das auch noch kurzfristig zwei Spieler berufs- sowie studienbedingt verloren hat. Dafür hat man laut Möllers den Ascheberger Daniel Schürmann vom SC Verl geholt. Ein weiterer Spieler kommt aus der U19 des 1. FC Gievenbeck. Außerdem sei man kurz vor der Verpflichtung eines Probespielers.

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