
© Timo Janisch
Wethmarer Mittelfeldmotor wechselt zum Klub von Mario Plechaty
Westfalia Wethmar
Westfalia Wethmar verliert zum Sommer einen wichtigen Spieler. Dieser schließt sich ab der kommenden Spielzeit dem Klub von Mario Plechaty an. Der hatte schon lange ein Auge auf den Wethmarer geworfen.
Westfalia Wethmar muss in der kommenden Saison ohne eine erfahrene Mittelfeldkraft auskommen. Der Bezirksliga-Fußballer verlässt die Westfalia und schließt dem neuen Klub von Ex-LSV-Trainer Mario Plechaty an.

Dominik Dupke schließt sich im Sommer dem FC Nordkirchen an. © Günther Goldstein
Dominik Dupke zieht es weg von der Wethmarer Wehrenboldstraße. Zur neuen Spielzeit wechselt der 23-Jährige zum FC Nordkirchen, der ab Sommer von Mario Plechaty trainiert wird. Den Wechsel bestätigten Plechaty, Dupke und auch Rolf Nehling, Sportlicher Leiter von Westfalia Wethmar.
„Dominik hat mir gesagt, dass er vorhat zu wechseln. Er ist damals zu uns gekommen, weil er es in der höheren Liga trainingstechnisch nicht mehr hinbekommen hat“, so Nehling. Seit Januar 2019 ist Dupke für Wethmar wieder am Ball.
Zuvor war er zweieinhalb Jahre fußballerisch außerhalb Lünens unterwegs. Der im zentralen Mittelfeld flexibel einsetzbare Spieler wagte 2016 den Schritt von Bezirksligist Wethmar, für den er alle Jugendmannschaften durchlief, zum Westfalenligisten Holzwickeder SC. Nach zwei Jahren folgte der Wechsel zum SV Sodingen in die Landesliga.
Dupke erklärt seinen Wechsel wie folgt: „Die Gründe sind, denke ich, für jeden Fußballer nachvollziehbar. Ich möchte möglichst viel Erfolg haben und auch wieder Spaß am Fußball haben“, sagt Dupke. Den hat er zuletzt in Wethmar etwas verloren. Mit der Westfalia kämpft er aktuell um den Klassenerhalt in der Bezirksliga.
Zu Mario Plechaty, seinem künftigen Trainer, hatte Dupke in den vergangenen Jahren immer wieder Kontakt. „Pleche (Spitzname von Plechaty, Anm. d. Red.) hatte unzählige Male schon bei mir angerufen. Leider war er zuvor beim falschen Verein“, sagt Dupke und lacht. Vor seiner Station beim FC Iserlohn, den Plechaty aktuell coacht, hatte Mario Plechaty jahrelang beim Lüner SV das Kommando.
Eine „überragende Infrastruktur“
„Jetzt ist es an der Zeit, endlich unter ihm trainieren und spielen zu dürfen. Außerdem ist Nordkirchen ein ambitionierter und familiärer Verein mit einer überragenden Infrastruktur für einen Bezirksligisten“, so Dupke weiter, der jetzt aber erst einmal mit Wethmar die Klasse halten wolle.
Mario Plechaty freut sich auf seinen neuen Schützling. „Ich kenne ihn schon sehr lange, wollte ihn schon zwei Mal haben. Er ist extrem dynamisch und super interessant. Dadurch, dass er früher schon höher gespielt hat, bringt er uns sicher weit nach vorne“, so Plechaty abschließend.
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie.

Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
