Flaschenbäume in der Bittermark könnten Street Art sein

© Marc D. Wernicke

Flaschenbäume im Dortmunder Süden: Das könnte des Rätsels Lösung sein

rnRätselhaftes Phänomen

Unbekannte haben in der Bittermark Dutzende Flaschen in die Baumkronen geworfen. Ein weltweites Phänomen könnte die Inspiration gewesen sein.

Bittermark

, 24.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Spaziergängern in der Bittermark bietet sich am Theodor-Freywald-Weg ein seltsamer Anblick. Rund um den Teich südlich der A45 hängen zahlreiche Flaschen und andere Gegenstände in den Baumkronen.

Neben vielen blauen Plastikflaschen und einigen Sektflaschen baumeln auch eine alte Puppe und eine Bratpfanne über dem Weg. Sie alle wurden mit langen Kordeln versehen und über die Äste geworfen.

Handelt es sich dabei um illegale Müllentsorgung oder einen Streich? Eine Leserin aus Kirchhörde lieferte uns eine mögliche Erklärung:

Flaschenbäume in der Bittermark könnten Street Art sein

Die Flaschen am Theodor-Freywald-Weg hängen rund um den Teich südlich der A45. © Marc D. Wernicke

„Bei ‚Wer wird Millionär?‘ habe ich erfahren, dass es sich dabei um eine neue Art der Straßenkunst names ‚Shoefiti‘ handeln könnte“, schrieb sie an die Redaktion.

Der Begriff „Shoefiti“ bildet sich aus dem englischen Wort für „Schuh“ und „Graffiti“. Er bezeichnet ein weltweites Phänomen, bei dem zusammengebundene Schuhe über Äste und Leitungen geworfen werden. „Unter diesem Stichwort findet man im Internet alles, was man wissen oder nicht wissen will“, so die Leserin aus Kirchhörde.

Flaschenbäume in der Bittermark könnten Street Art sein

Die Unbekannten, die die Flaschen und die Pfanne über die Äste warfen, könnten von einem weltweiten Street-Art-Phänomen inspiriert gewesen sein. © Marc D. Wernicke

So gebe es laut Wikipedia verschiedene Erklärungen für das Phänomen. Diese reichen von angeblichen Männlichkeitsritualen aus Schottland bis hin zu Straßengangs aus New York.

Es wäre also denkbar, dass die unbekannten Flaschenwerfer in der Bittermark von diesem Trend inspiriert wurden.

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